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Führende Unternehmensvertreter der Systemgastronomie definieren den Begriff wie folgt: "Systemgastronomie betreibt, wer entgeltlich Getränke und/oder Speisen abgibt, die an Ort und Stelle verzehrt werden können, und über ein standardisiertes und multipliziertes Konzept verfügt, welches zentral gesteuert wird." Ausbildungsinhalte
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| Berufsübergreifender Lernbereich |
| Religion / Ethik |
| Deutsch |
| Politik / Wirtschaft |
| Sport |
| Berufsbezogener Bereich |
| Lernfeld 1: Im Berufsfeld orientieren |
| Lernfeld 2: Nach Standards im Betriebsablauf arbeiten |
| Lernfeld 3: Waren für Produktion und Verkauf beschaffen und lagern |
| Lernfeld 4: Betriebskultur als Fachkraft mit gestalten |
| Lernfeld 5: Betriebsabläufe planen, durchführen und auswerten |
| Lernfeld 6: Alltagsorientierte und berufsbezogene Kommunikationssituationen in Englisch bewältigen |
| Lernfeld 7: Perspektiven im Berufsfeld entwickeln |
| Lernfeld 8: Den Gast in den Mittelpunkt stellen |
| Lernfeld 9: Aufgaben im Personalmanagement übernehmen |
| Lernfeld 10: Qualitätsmanagementsysteme anwenden |
| Lernfeld 11: Instrumente der Umsatzsteigerung entwickeln und anwenden |
| Lernfeld 12: Veranstaltungen planen, gestalten und auswerten |
| Lernfeld 13: Berufsbezogene und interkulturelle Kommunikationskompetenz in Englisch anwenden |
Die Aufnahme in die Höhere Berufsfachschule für Systemgastronomie setzt den Mittleren Abschluss voraus, der nachgewiesen werden kann durch
| 1. | das Abschlusszeugnis der Realschule |
| 2. | das Versetzungszeugnis nach Jahrgangsstufe 11 einer gymnasialen Oberstufe oder |
| 3. | das Abschlusszeugnis einer Höheren Berufsfachschule im Lande Hessen oder |
| 4. | ein als gleichwertig anerkanntes Zeugnis |
In die Höhere Berufsfachschule für Systemgastronomie kann man nur aufgenommen werden, wenn man zum 30. April des Aufnahmejahres noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet hat.
Die Bewerbung zur Aufnahme in die Höhere Berufsfachschule für Systemgastronomie muss bis zum 30. April des Aufnahmejahres bei den Beruflichen Schulen Berta Jourdan eingegangen sein (Datum des Eingangsstempels).
Nach diesem Termin werden Bewerbungen noch entgegengenommen, sofern nopch Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen.
Liegen bis zum 30. April mehr Bewerbungen vor, als Ausbildungsplätze eingerichtet werden können, wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.
Der Bewerbung sind folgende Unterlagen beizufügen:
| 1. | ein Lebenslauf in tabellarischer Form. |
| 2. | ein Lichtbild neueren Datums |
| 3. | das Zeugnis des Mittleren Abschlusses in beglaubigter Kopie oder das Halbjahreszeugnis der 10. Klasse. |
| 4. | Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten bei minderjährigen Bewerbern |
Die Aufnahmeentscheidung wird spätestens im Mai des Aufnahmejahres getroffen, wobei die ersten Zusagen bereits im März verschickt werden.
Für die Ausbildung an den Beruflichen Schulen Berta Jourdan werden keine Kosten erhoben. Lehr- und Lernmittel werden im Rahmen der vom Land Hessen zugewiesenen Mittel zur Verfügung gestellt.
Zur Finanzierung des Lebensunterhaltes können Leistungen nach den Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG, Amt für Ausbildungsförderung - in Frankfurt/Main: Seehofstraße 43) beantragt werden.
Die Ausbildung an der Höheren Berufsfachschule für Systemgastronomie wird in Lernfeldern, die sich in fachpraktische und fachtheoretische Inhalte gliedern, durchgeführt. Durch verschiedene Betriebspraktika (im Block 2 Wochen mit anschließenden schul begleitenden Rhythmus) werden Berufserfahrungen gesammelt und Kontakte zu zukünftigen Arbeitgebern aufgebaut.
Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung, die aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Prüfungsteil besteht, ab. Wer die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt hat, ist berechtigt die Berufsbezeichnung
Staatlich geprüfte Assistentin in der Systemgastronomie
Staatlich geprüfter Assistent in der Systemgastronomie
zu führen.
Nach der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit
| 1. | in verschiedenen Arbeitsfeldern bei einem Catering-Unternehmen, in der Gastronomie und Hotellerie zu arbeiten. |
| 2. | eine verkürzte duale Berufsausbildung im Hotel und Gastgewerbe anzuschließen. |
| 3. | die Fachoberschule in der Form B zu besuchen, die in einem Jahr zur allgemeinen Fachhochschulreife führt. |
In einem Catering-Unternehmen, in Betriebsrestaurants, in Party-Service-Unternehmen, in der Erlebnisgastronomie. In Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen im sozialen Bereich und im Room- und Housekeeping-Bereich in Hotels können Sie in folgenden Arbeitsfeldern tätig werden:
| - | Gäste- und Konferenzbetreuung |
| - | Party- und Etagenservice |
| - | Cafeteria |
| - | Arbeitsversorgung und Automatenverpflegung |
| - | Gourmetservice (Gästekasino) |
| - | Verschiedene Einsatzbereiche bei der täglichen Versorgung mit Frühstück, Mittag und Abendessen (Verarbeitung von Convenience-Produkten) |
| - | Betreuung des Room- und Housekeeping-Bereichs in einem Hotel |
Die Einstiegspositionen in einem Unternehmen können zum einen als Mitarbeiter in einem bestimmten Bereich erfolgen oder als Assistenten des Betriebsleiters.
In einigen Catering-Unternehmen erfolgen Neupositionierungen auch über die Tätigkeiten eines Springers, wodurch die neue Mitarbeiterin bzw. der neue Mitarbeiter zuerst verschiedene Arbeitsfelder kennen lernen kann.
Die Höhe des Einstiegsgehaltes ist tariflich geregelt und ist vergleichbar mit den anderen Berufen im Hotel- und Gaststättengewerbe.
Stand: Februar 2008
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